Die Alleskönnerkatzen!

Heute möchte ich mal so erzählen, was meine unsere Katzen so drauf haben. Dazu erstmal eine Info vorweg: Um unsere Katzen zu füttern ist absolut erforderlich sie vorher wegzusperren, da sie sonst ein derartiges Theater auffahren und es unmöglich ist ihnen etwas zu geben. Zumal keine Katze der anderen das Futter gönnt. Das Wegsperren war früher echt problematisch, da sie zur gewohnten Fütterungszeit entsprechend hungrig waren und sich nicht weglocken ließen. So war es z. B. erforderlich in den hineinzusperrenden Raum etwas Spielzeug hineinzuwerfen, darin mit etwas geheimnisvollem zu Knistern oder den Trick mit dem Laserpointer anzuwenden. Dann hat einer von uns das Futter in die Näpfe verteilt und der andere wartete an der Tür darauf, dass man sie öffnen darf. Das war insofern erforderlich, als dass der Fütterer die Katzen an den Näpfen entsprechend verteilte, weil sie sich ja alle sofort auf einen Napf stürzten (anstatt zu raffen, dass genug für alle da sind). Das Stichwort dafür, dass man die Tür öffnen darf ist traditionell „KANNST!“. Auf dieses „kannst“ reagieren sie mittlerweile sehr empfindlich. Zwar kratzen sie vorher schon an der Tür herum weil sie wissen, dass es gleich was gibt (und damit man sie auch ja nicht vergisst), aber nach dem „kannst“ werfen sie sich noch mehr gegen die Tür, ungeduldig der Dinge harrend die da kommen.

Mittlerweile hat sich die Situation sehr entspannt. Die kleinen Terroristen gehen zur Fütterungszeit schon von selbst ins Schlafzimmer (oder worein auch immer) und finden relativ gut zu ihren Näpfen, so dass man sie auch alleine füttern kann. Was nun aber neu ist, dass Beauty mittlerweile gelernt hat, wie man die Schlafzimmertür öffnet (und nur die). Da wir nachts unsere Ruhe haben wollen, haben wir die Katzen immer ausgesperrt (sonst haben sie in der Wohnung relativ freien Auslauf). Da sie aber immer zu uns wollen und dementsprechend Theater an der Tür machen hatten wir sie immer mit etwas Trockenfutter abgelenkt (z. B. etwas in eine alte Klopapierrolle reinlegen und zufalten). Das wirkt aber auch nicht mehr und Beauty hat sich wohl irgendwie abgeguckt, an die Türklinke hochzuspringen um so die Tür zu öffnen. Irgendwann ging sie dann über einfach nur noch die Tür zu öffnen, aber nicht reinzukommen. Hauptsache die Tür ist offen (mittlerweile lassen wir sie jetzt nachts immer offen).

Und nun kommen wir zum Hauptgrund des Artikels: Wenn die Katzen nun im Schlafzimmer weggesperrt sind und das Futter in die Näpfe verteilt hat, reicht ein einfaches „KANNST!“ schon aus um Beauty dazu zu bringen die Schlafzimmertür zu öffnen und alle Katzen strömen heraus :). Demnächst wollen wir ihnen noch beibringen, wie man die Bude hier aufräumt und das Geschirr abwäscht. Aber das wird wohl noch etwas dauern. Und was die Katzen noch so können seht ihr hier:

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Über Morgis

Taxifahrer und Chefredakteur
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Eine Antwort zu Die Alleskönnerkatzen!

  1. die Schmith schreibt:

    Also meine können die Klinken noch nicht bedienen. Dafür wissen sie allerdings, wie man die Schiebetür zur Küche aufbekommt und wie man es anstellt eine Tür zu öffnen, die man zu sich ran ziehen müsste. Das können sie aber nicht, deswegen drücken sie sich von der Seite irgendwie rein, bis die Tür von selbst nachgibt.

    Meine kriegen immer schön gleichzeitig ihr Futter und ihr setz sie auch schon mal an den richtigen Napf, wenns sein muss. Ansonsten gehen sie aber friedlich miteinander um.

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