QR-Code

Gestern in der neuesten c’t (12/2010) gelesen: QR-Codes. Jetzt weiß ich endlich, was die gekrizzelten Schnipsel zu bedeuten haben, die man z. B. bei Bahntickets findet. Ähnlich wie die Barcodes, die man so aus dem Supermarkt kennt enthalten diese Informationen die man mit einem Scanner einlesen und auswerten kann. Für Smartphones gibt es Reader, die solche Codes ebenfalls einlesen und den decodierten Inhalt an eine Anwendung übergeben können. Tut man das mit dem QR-Code hier rechts im Blog erhält man die URL dieses Blogs.

Um eigene QR-Codes herstellen zu können hilft goqr.me. Hier lässt sich wählen, um was für einen Typ es sich handeln soll. Reine Text-QRs können einfach bloß chiffrierte Informationen enthalten. URL, Anruf, SMS und vCard enthalten Informationen die den Readern hilft, die richtige Applikation zu finden (z. B. Browser, Mailprogramm, usw.).

In den Optionen lässt sich der Error Correction Code einstellen. Dieser reicht von L (Low) bis H (High) und definiert die Menge der redundanten Daten. Für Webpages reicht L völlig aus, will man den Code allerdings ausdrucken (z. B. für Aufkleber) sollte man schon höhere Fehlerkorrekturstufen wählen. Desweiteren lassen sich Pixel-, bzw. Datenränder um den Code ziehen und den Code selbst einfärben, sowie den Code nach UTF, bzw. nach ISO kodieren (wichtig für Umlaute). Beim Einfärben ist es wichtig, auf einen Kontrast zu achten, der es Scannern (die nur schwarz/weiß scannen) zu ermöglichen, den Code lesen zu können.

Die Einsatzgebiete sind vielfältig. Zum Beispiel kann man auf eine Visitenkarte einen QR-Code vom Typ vCard aufdrucken und der Empfänger scannt sich den Code mit seinem Smartphone ein und hat sogleich sämtliche Kontaktinformationen in seinem Smartphone gespeichert (was lästiges Abtippen vermeidet). Auch in Zeitungen und Fachzeitschriften können solche QR-Codes in Artikel stehen, die eine Webseite mit näheren Informationen enthält.

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Über Morgis

Taxifahrer und Chefredakteur
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