Update II

Wie mein werter Bruder bereits treffend festgestellt hat, hab ich schon eine Weile hier nichts mehr geschrieben. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zum Einen bekomme ich nur wenig Feedback zu meinem Geschriebenen. Ich weiß also gar nicht, wer hier eigentlich mitliest, weil keiner Kommentare dazu schreibt. Außer ein Paar Freundschaftseinladungen von dubiosen japanischen weiblichen Teenagern und einer Handvoll Kommentare passiert hier generell nicht viel. Zum Anderen hatte ich in letzter Zeit wenig von selbiger, weil viel zu tun war. Und darüber möchte ich nun etwas schreiben.

Meine Tätigkeit mit der höchsten Priorität war natürlich die Abschlussphase meines Studiums. Zum Einen mussten Klausuren geschrieben werden und zum Anderen Prüfungen. Nicht, dass ich dazu wirklich viel gelernt hätte, da ich es immer so gehandhabt habe, 1-2 Tage vor den Klausuren zu lernen, aber durch Innaktivität in diesem Blog hatte dies zumindest den Anschein ;). Für die Prüfungen habe ich mir dann mehr Zeit genommen und die Sache hat sich in der Tat gelohnt:

  1. Deutsch (Prüfung zum Erhalt der allgemeinen Fachhochschulreife, freiwillig): 2
  2. Technologie pflanzlicher und tierischer Lebensmittel: 3
  3. Maschinen- und Verfahrenskunde/Messen, Steuern, Regeln: 3
  4. Qualitätssicherungskontrolle (Qualitätssicherungskontrolle, Lebensmittelchemie, Lebensmittelmikrobiologie): 3
  5. Industriebetriebslehre (Produktionsplanung und -steuerung, Kosten- und Leistungsrechnung): 2

Dies ergibt vorraussichtlich folgende Noten auf dem Zeugnis:

  1. Deutsch: 2
  2. Englisch: 1
  3. Mathematik/Naturwissenschaften: 2
  4. Technologie pflanzlicher und tierischer Lebensmittel: 3
  5. Maschinen- und Verfahrenskunde/Messen, Steuern, Regeln: 2
  6. Qualitätssicherungskontrolle (Qualiätssicherungskontrolle, Lebensmittelchemie, Lebensmittelmikrobiologie): 3
  7. Industriebetriebslehre (Produktionsplanung und -steuerung, Kosten- und Leistungsrechnung): 2
  8. Lebensmittelrecht: 2
  9. Personalführung und -einsatzplanung: 2
  10. Technische Kommunikation: 2
  11. Datenverarbeitung: 1
  12. Politik: 2
  13. Betriebswirtschaftslehre: 2

Das ergibt, wie sich ohne viel Nachrechnen erkennen lässt, einen Notendurchschnitt von 2,0. Ich denke damit ist mein Ziel durchaus erreicht. Wesentlich besser zu sein schafft nur zu hohe Erwartung und mein Zeugnis hat auch ein gewisses Profil bzw. eine gewisse Tiefe ;).

Zu diesem Zweck habe ich die Tage bei meinen Eltern verbracht, auch weil sie zwischenzeitlich in England waren und ich auf das Haus aufgepasst habe. Mittlerweile sind sie wieder zurück und ich denke nächste Woche werde ich wieder nach Oldenburg zurückkehren. Damit wäre ich ca. einen Monat hier gewesen, also nicht wundern, wenn ich weiter unten aus Sicht meines Elternhauses schreibe.

Desweiteren habe ich ein Upgrade meiner EDV-Landschaft durchgeführt. Was so viel heißt, dass ich überhaupt erst eine EDV-Landschaft eingeführt habe (und diese gleich upgegradet habe). Bahnhof? Richtig!

Zum Einstieg des Jahres hatte ich lediglich einen moderaten Rechner, den ich mir mit meiner Mitbewohnerin teilen musste. Es war mal ihrer, den sie sich für viel Geld gekauft hat. Im Laufe der Jahre habe ich ihn durch verschiedene Einbauten aufgewertet, so dass schlussendlich nur noch die Festplatte und das Gehäuse ihr gehörten. Der Rest ist entweder in mein IT-Bestand gewandert oder wurde verschenkt. Nur war es immer wieder nervig, den mit ihr teilen zu müssen („Ich will jetzt auch mal ran“).

Desweiteren ist noch Yoshi mein eigen. Yoshi ist mein possierliches kleines Notebook von Tokbela welche ihn mir selbstlos überlassen hat. Yoshi hat mir gerade im Schuleinsatz treue Dienste geleistet, zwar etwas leistungsschwach auf der Brust, war aber immer tapfer und loyal. Nur leider ist er in letzter Zeit etwas in den Hintergrund gerückt, aber ich nutze ihn noch (gerade in diesem Augenblick schreibe ich diesen Blogeintrag mit Yoshi).

Dann Anfang des Jahres bekam ich gleich zwei Angebote für Rechner. Der eine sollte für 75 Euronen den Besitzer wechseln. Die technischen Daten hierzu sind mir leider entfallen, da dieser mittlerweile stark in den Hintergrund gerückt ist, doch dazu später mehr. Der andere ist für selbstgewählte 65 Euro in meine Hände gefallen. Sein Name ist James und dient mir nun als Server. Er hat lediglich zwei 40er und meine alte 120er Platte bekommen, die zuvor im alten Hauptrechner seinen Dienst verrichtete. Eine 40er stammt noch von meinem Bruder und ist ein Relikt aus alten Tagen als er die mir zu Wartungszwecken vermachte. Die andere 40er stammt aus dem zuerst erworbenen Rechner. Dazu noch eine WLan-Karte, damit war James bereits fertig.

Passend hierzu habe ich mir auch ein WLAN-Netzwerk eingerichtet. Den Gedanken hegte ich schon länger, da ich irgendwie auf Kriegsfuss mit Netzwerkkabeln bin und ich mich davon endlich loseisen wollte. Dazu gab es lediglich einen Accesspoint der mit meinem bestehenden DSL-Routermodem verbunden wurde, sowie passende WLAN-Karten für die Rechner und für Yoshi.

James beinhaltet ein kleines 150W-Netzteil und ein schmuckes altes Mainboard mit einer 10GB-Platte auf dem Windows 2000 Professional bereits vorinstalliert war. Danke hierfür an Ennie Schmith, die Vorbesitzerin von James. Dies reicht völlig aus um als Datei- und Druckerserver zu dienen. Hier sind alle meine Musik- und Videodateien gespeichert sowie der Drucker angeschlossen.

Den anderen Rechner habe ich nur kurz im Einsatz gehabt. Dies sollte mein Hauptrechner sein und da ich die Angewohnheit habe, meinen Rechnern Namen zu geben und dieser Rechner erheblich leistungsstärker ist, als mein vorheriger, wollte ich mir einen Namen ausdenken, der Feuer, Kraft und Esprit hat. Schließlich kam ich auf Tessy. Der Verkäufer von Tessy, Dirk, hat mir kurz darauf ein Mainboard angeboten. Ein M2N von Asus. Damit ging der ganze Spaß los, denn ich hab natürlich zugesagt.

Da hierfür lediglich ein PCI-E Port für die Grafikkarte vorhanden ist, fiel meine AGP-Karte natürlich weg und ich musste mir eine passende holen und zwar eine GeForce 9400GT von PNY. Dazu sind natürlich SataII-Anschlüsse vorhanden und die müssen ja erprobt sein. Also musste eine passende Festplatte her (Western Digital 640GB, SataII, 32MB Cache) und ein DVD-Brenner (wollte ich schon immer haben, nein ich hatte bislang keinen DVD-Brenner^^), was ich mit einem LG-Brenner realisiert habe. Auch bietet das Board Platz für 4 RAM-Riegel mit bis zu 8GB Kapazität. Zwei Riegel mit je 1GB und 800Mhz waren bereits vorhanden, so dass ich mich dazu entschlossen habe, zwei weitere gleichwertige RAM-Riegel zu beschaffen, da zwei Steckplätze ominöserweise defekt sind, konnten diese den Weg in Tessy nicht finden. Dafür aber in den Rechner meiner Eltern, die zufälligerweise auch ein M2N in anderer Bauart besitzen. Da hier aber alle RAM-Slots funktionieren haben die nun mehr Arbeitsspeicher als ich (Frechheit!).

Auch bereits vorhanden ist ein Dualcoreprozesser mit 2x3GHz, den Rest habe ich mir irgendwo her zusammengeklaubt. Z. B. vom Sperrmüll meines Bruders, dem ich geholfen habe, selbigen zur Straße zu schleppen, wobei ein ganzes Gehäuse (in schwarz <3 ), zahlreiche Kabel, Slotbleche, Schrauben, Lüfter und sonstiges Zeugs in meine Hand wanderten. Zuguterletzt wurde noch ein paar Kleinigkeiten, wie Schrauben, Kabel, Lüftergitter, Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz uvm. und zwei Spiele (DSA:Drakensang und C&C:Alarmstufe Rot 3) gekauft, damit ich auch was zu tun habe ;).

Yoshi hat in der Zwischenzeit ebenfalls neue RAM-Riegel bekommen (2x512MB) wodurch das Arbeiten mit ihm nun mehr Spaß bereitet :). Das ganze ist nicht chronologisch und auch die Probleme die auftraten, habe ich nicht mit aufgeführt. So einfach wie sich das liest lief es bei Weitem nicht. Z. B. das Einbinden der Sata-Treiber in die XP-Installation dauerte ca. 2 Tage. Dann war da noch die Lüftersteuerung die mir nach 2 Tagen durchbrannte und den Router meiner Eltern lahm legte (hab dafür ein WLAN-Router gekauft durch diesen ich jetzt auch im Wohnzimmer meiner Eltern den Blogeintrag verfasse).

Zusammengefasst habe ich nun also Tessy – meinen Hauptrechner, Yoshi – mein Notebook, James – der Server und meine MB hat den alten Rechner komplett und neu aufgearbeitet bekommen. Für den gesamten Spaß habe ich übrigens etwas über 800 Euronen ausgeben. Viel Spaß beim trockenen Schlucken, da eure gesamte Körperflüssigkeit nun sicher in den feuchten Augen ist ;).

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Über Morgis

Taxifahrer und Chefredakteur
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